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| Segelsprache |
Grundsätzlich Die Segler verwenden für die verschiedensten Dinge Vokabeln und Bezeichnungen, die nicht jedermann bekannt sind. Ohne die Sprache der Segler kommen wir beim Segelsport aber nicht aus. Sie werden dadurch vor Enttäuschungen bewahrt, die durch Unkenntnis entstehen könnten. Unsere Empfehlung: Widmen Sie sich einige ruhige Minuten dieser Schrift. Es wird sich bestimmt lohnen.
Aus
dem Sprachschatz der Segler Eine einheitliche Sprache an Bord ist die Grundvoraussetzung für ein gutes Zusammenspiel der kleinen „Seemannschaf“. Oftmals kommt es bei Manövern darauf an, dass bestimmte Handgriffe schnell und exakt ausgeführt werden, um eine Havarie zu vermeiden. Es macht auch einen guten Eindruck, wenn man sich mit erfahrenen Wassersportlern und Seglern unter Zuhilfenahme der Fachausdrücke unterhalten und dabei Erfahrungen austauschen kann.
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| Segelbegriffe |
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abfallen: mit dem Boot, das „hoch am Wind“ segelt, vom Wind abdrehen. Vom Wind abfallen muss man, wenn die Segel anfangen zu „killen“. ablandig: ist der Wind, der von Land zur See weht. Das Gegenteil ist „auflandig“. ablegen: Vom Steg oder von Land abfahren. absegeln: das letzte gemeinsame Segeln vor Beendigung der Saison. abtakeln: Die Takelage völlig abbauen. Wird oft falsch für „Segel bergen und festmachen“ gesagt. Abdrift: ist die seitliche Bewegung des Bootes, auf Grund der Windkraft von der Seite. achteraus: die Richtung nach hinten, z.B. achteraus ein Boot in Sicht. achterlich: von hinten, z.B. achterlicher Wind. achtern: „hinten“ beim Schiff. aufklaren: Unordnung an Bord beseitigen. ahoi: Anruf an ein Schiff – kein Gruß. am Wind: oder „beim Wind“. Segeln mit Wind schräg von vorn. „Hart“ und „hoch“ am Wind Segeln heißt, den Wind so spitz von vorn zu nehmen, wie es eben noch geht. Zu hoch am Wind segelt man, wenn die Segel anfangen zu killen. anluven: mit dem Boot höher an den Wind gehen. Das Gegenteil von abfallen. aufschießen: bedeutet ein Ende (ein Tau) aufrollen bzw. ein Boot so in den Wind drehen, dass der Wind genau von vorn kommt. Auch in den Wind schießen. außenbords: außerhalb des Bootes. Backbord: Die linke Seite auf dem Boot, wenn man von achtern nach vorn sieht. In Fahrtrichtung links. belegen: ein Ende (Tau) an einem Teil des Bootes oder an Land festmachen. Block: Umlenkrolle mit einer oder auch mehr Rollen oder Scheiben. Bö: ein plötzlicher kräftiger Windstoß. Bug: der vorderste Teil des Bootes. Man segelt über „Steuerbord- oder Backbordbug“ und meint damit die Seite an der die Segel z. Z. gerade stehen. Crew: Besatzung eines Bootes. dicht holen: „hartes“ anholen oder festziehen der Fallen und Schoten. einholen: eine Leine, die Segel oder etwas anderes ins Boot holen. Ende: Tau, mit Ausnahme sehr dicker Taue, die man Trossen nennt. Das letzte „Stück auf beiden Seiten eines Endes“ nennt man „Tampen“. Fall: Vor- und Großsegelfall z. B. das Ende zum Heißen und Fieren der Segel. Fangleine: Vorleine oder Festmacherleine, die zum Festmachen zugeworfen wird. Fender: Polster, die über die Bordwand gehängt werden, um das Boot am Steg vor Beschädigungen zu bewahren. Fieren: ein Ende in Zugrichtung nachlassen. Fock: das achterste Vorsegel. Gaffelsegel: ein an der Gaffel geheißtes Segel. Großbaum: oder auch nur Baum genannt, fast waagerecht liegendes Holzteil zur Befestigung der Unterliek des Großsegels. halber
Wind:
Wind der von querab (von der Seite) einfällt.
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Havarie: Unfall mit einem Schiff. Heck: der achterste Teil eines Fahrzeuges. holen: Das „Ziehen“ an einem Ende (anholen, durchholen, einholen, ausholen, aufholen) das Gegenteil von fieren. kentern: das Umkippen (Umfallen) eines Fahrzeuges. killen: das Flattern eines Segels. kreuzen: mit einzelnen „Schlägen“ gegen den Wind segeln. Lateralplan: seitliche Unterwasserquerschnittsfläche eines Fahrzeuges. Ergibt sich aus Länge und Tiefgang. Lee: die dem Wind abgewandte Seite. Luv: Richtung, aus der der Wind kommt. leegierig: Bestreben eines Bootes, vom Wind abzufallen. luvgierig: Bestreben eines Bootes, mit dem Bug in den Wind zu drehen. Mast: aufrecht stehender Träger des Takelwerkes, mittschiffs stehend. Pier: Mole, Bollwerk, Kaimauer. Pinne: auch Ruderpinne, ein waagerecht am Ruderkoker befestigter Hebel zum Bewegen des Ruders. Position: jeweiliger Standort des Bootes oder Fahrzeuges zu einer bestimmten Zeit. raumer Wind: mit raumem Wind segelt ein Boot, wenn der Wind achterlicher als „beim Wind“ einkommt, bis zur Richtung direkt von achtern, die „vor dem Wind“ heißt. rauschen: das schnelle Durchlaufen eines losgeworfenen Endes durch einen Blick, eine Klüse usw., rauscht das Ende ganz durch den Block, ist es „ausgerauscht“. Ree: Ausführungskommando beim Wenden. reffen: ein Segel durch Aufwickeln auf den Baum verkleinern. Riemen: seemännischer Ausdruck für „Ruder“ (Ruderboot). Man pullt (rudert) mit den Riemen. Ruder: der seemännische Ausdruck für das Steuer. Man steuert mit dem Ruder. Ruderpinne, Ruderkoker, Ruderblatt. Schlag: beim Kreuzen ist die zurückgelegte Strecke zwischen zwei Wendemanövern ein „Schlag“. Schot: ist das Ende (Tau), mit dem man das gesetzte Segel so stellt, wie es die Windrichtung erfordert. (Fock- und Großsegelschot) Schwert: eine Platte aus Metall oder Holz, die ins Wasser gefiert den Lateralplan vergrößert, um die Abdrift zu verringern. Spiegel: (Spiegelheck) glattes Heck eines Bootes. Spinnaker: leichtes großes Dreiecksegel, das zur Vergrößerung der Segelfläche vor dem Wind bei leichter und mittlerer Brise auf Segelbooten gefahren wird. Steuerbord: in Fahrtrichtung gesehen, rechts von der Mittschiffslinie – Gegensatz „Backbord“. Takelage: Sammelbegriff für alle Masten, Bäume, Segel, und das stehende und laufende Gut. trimmen: die Schwimmlage eines Fahrzeuges durch Gewichtsverlagerung verändern. über Stag gehen: Nach Luv wenden. Mit dem Bug durch den Wind gehen. Das Gegenteil von Halsen. Verklicker: Vorrichtung auf dem Masttop, um die Windrichtung klar erkennen zu können. vor dem Wind: Wind direkt von achtern kommend in der Längsschiffsrichtung. |
| Segeltechnik |
| Antriebsarten | |
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Beim
Segeln werden zwei völlig verschiedene Antriebsarten genutzt.: Vortrieb
und Widerstand. |
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Aerodynamischer Vortrieb Auf den Kursen am Wind und Halber Wind wird der Luftstrom nicht unterbrochen sondern in Richtung der dichtgeholten Segel abgelenkt. Der Wind umströmt die Segel auf der Leeseite schneller als auf der Luvseite. Es entsteht im Luv ein Überdruck und in Lee ein Unterdruck was zu einer Sogwirkung führt. Die Richtung dieser entstandenen Kraft ist nicht direkt nach vorn gerichtet. Das Boot wird auch seitlich weggedrückt. Kiel und Ruderblatt wirken aber diesem seitlichen Drift entgegen. Es resultiert eine Fahrt nach vorn.
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Widerstand Auf den Kursen räumlich und vor dem Wind bieten die ausgefierten Segel dem Wind Widerstand, der die Luftmassen abbremst und den Luftstrom unterbricht. Der Wind schiebt das Boot.
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Die verschiedenen Kräfte und Widerstände, die auf eine segelnde Yacht einwirken |
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| Kurszirkel |
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| Seemannsknoten |
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Die wichtigsten Seemannsknoten Jeder, der sich dem schönen Segelsport widmen will, sollte die wichtigsten Knoten beherrschen. Beherrschen heißt aber, dass man jeden Schlag mehrmals übt und sich einprägt, wann und wo die einzelnen Knoten am zweckmäßigsten anzuwenden sind. Seemannsknoten sind auch im täglichen Leben vielseitig anwendbar. Sie haben den unschätzbaren Vorteil, dass sie sich auch im nassen Zustand und mit klammen Fingern verhältnismäßig leicht lösen lassen, bei richtiger Anwendung aber immer die ihnen zugedachte Funktion sicher erfüllen. Alle Knoten sind so ausgedacht, dass sich die Leinen bei Zugbelastung selbst beklemmen. Zum Üben genügt etwa ein 2 m langes Stück einer kräftigen Wäscheleine. Komischerweise nennt der Seemann jedes Tau „Ende“ oder „Leine“. Das was wir als Anfang oder Ende der Leine bezeichnen würden, nennt er „Tampen“. Berücksichtigen Sie bitte, dass für die Beschreibung die Fachausdrücke schon verwendet werden.
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| Übung zur folgenden Knoten |
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a)
Achtknoten |
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h)
Doppelter Pahlstek |
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b)
Zwei halbe Schläge |
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i)
Rohringstek |
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c)
Webleinstek |
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j)
Haken- oder Nackenschlag |
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d)
Kreuzknoten |
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k)
Schlipstek |
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e)
Schotstek |
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l)
Zimmermannstek |
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f)
Doppelter Schotstek |
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m)
Marlschlag |
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g)
Pahlstek |
n) Eine Klampe wird so belegt, dass alle Partien achtförmig liegen. Soll fest belegt werden, verwendet man nicht den Schlipstek, sondern wie hier nach der letzten Acht einen Kopfschlag. Das Ende bekneift sich dann von selbst. |
| Wahrer und Scheinbarer Wind |
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Der tatsächlich wehende Wind ist der wahrer Wind. Seine Richtung und Stärke (Geschwindigkeit) kann nur an einem fixen Punkt festgestellt oder gemessen werden. Auf einem Boot geben die Hilfsmittel (Spion, Verklicker am Masttopp, Stander, Windmesser) den wahren Wind an, so lange es am Steg, an der Boje oder vor Anker liegt. Sobald das Boot Fahrt aufnimmt, ist an Bord nur noch der scheinbarer Wind spürbar. Der wahre Wind wird in Richtung und Stärke durch den Fahrwind beeinflusst. Je schneller ein Boot segelt, um so stärker wird der Fahrtwind und um so mehr weicht die Richtung des scheinbaren Windes von der des wahren Windes ab. Auf Kurs vor dem Wind und bei Rückwärtsfahrt falle der Wahre Wind und der scheinbare Wind zusammen. Ansonsten fällt der scheinbare Wind stets vorlicher ein als der wahre, es wird scheinbar höher am Wind gesegelt als in Wirklichkeit. Je mehr das Boot anluvt, um so mehr nimmt der scheinbare Wind ab, nicht aber die Geschwindigkeit. |
| Kurs hart am Wind |
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| Kurs halber Wind |
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| Kurs raumer Wind |
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| Winde in Europa |
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| Wind- und Seestärken |
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Beachte: Die Windstärke wächst mit dem Quadrat der Wndgeschwindigkeit. Das
heisst: Eine Erhöhung von Bf 4 auf Bf 5
ergibt eine Zunahme der Kraft von 100%
Geschichte: Der englische Admiral Sir Francis Beaford (1774-1857) entwickelte im Jahre 1806 die nach ihm benannte Windskala, um die verschiedenen Stärken der Luftbewegungen ohne Messgerät nach optischer Anzeige zu bestimmen. Er teilte die Windstärke nach den zu Land und zur See sichtbaren Auswirkungen in 12 Stufen ein im Jahre 1949 auf 17 Stufen erweitert.
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Windstärke nach Beaford-Skala (Druckversion) |
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| Stärke |
Bezeichnung |
Kn | Km/h | Zeichen |
Auswirkung auf See |
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0 |
Windstille |
<1 |
<1 |
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Spiegelglatte See |
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1 |
leichter Zug |
1-3 |
1-5 |
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kleine schuppenförmige ausdehnende Kräuselwellen |
| 2 |
leichte Brise |
4-7 | 6-11 |
Kleine Wellen / Kämme brechen sich nicht |
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| 3 |
schwache Brise |
8-11 | 12-19 |
Wellenkämme beginne sich zu brechen |
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4 |
mässige Brise |
12-15 |
20-28 |
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Noch
kleine Wellen, jedoch vielfach weisse Schaumköpfe |
| 5 |
frische Brise |
16-21 | 29-38 |
Mässige lange Wellen mit Schaumkronen |
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| 6 |
starker Wind |
22-27 | 39-49 |
Bildung grosser Wellen, grössere Schaumkämme |
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| 7 |
steifer Wind |
28-33 | 50-61 |
See türmt sich, Schaumstreifen in Windrichtung |
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| 8 |
Stürmischer Wind |
34-40 | 62-74 |
Hohe Wellenberge, Gipfel beninnen zu versprühen |
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9 |
Sturm |
41-47 |
75-88 |
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Dichte
Schaumstreifen, rollende See, Gischt verweht, Sichtbehinderung |
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10 |
schwerer Sturm |
48-55 |
89-102 |
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Sehr hohe Wellenberge, verbreiteter weisser Schaum, Sicht beeinträchtigt |
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11 |
orkanartiger Sturm |
56-63 |
103-117 |
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Aussergewöhnich hohe Wellenberge, Wellenkämme zu Gischt verweht, Sicht herabgesetzt |
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12 |
Orkan |
>63 |
>117 |
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See vollständig weiss. Luft voller Schaum und Gischt, keine Fernsicht mehr |
| Seestärken |
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Stärke |
Bezeichnung des Seegang |
Auswirkung |
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0 |
Vollkommenen glatte See |
Spiegelglatte See |
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1 |
Ruhige, gekräuselte See |
Kleine, Schuppenförmig aussehende Kräuselwellen, keine Schaumkämme. |
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2 |
Schwache bewegte See |
Wellen noch kurz, aber ausgeprägter. Kämme sehen glasig aus und brechen sich nicht. Vereinzelt weisse Schaumköpfe. |
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3 |
Leichte bewegte See |
Wellen noch Klein, werden aber länger. Ziemlich verbreitet treten weisse Schaumköpfe auf. Die sich brechende See rauscht. |
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4 |
Mässig bewegter See |
Welle länger, ausgeprägter. Überall weisse Schaumköpfe. Vereinzelt schon Gischt. Brechen der See hört sich wie Murmeln an. |
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5 |
Grobe See |
Grössere
Wellen, Kämme brechen sich und hinterlassen grosse weisse Schaumflächen.
Dumpfes rollendes Geräusch der sich brechende See. |
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6 |
Sehr grobe See |
See türmt sich. Der beim Brechen entstehende weisse Schaum beginnt sich in Streifen in die Windrichtung zu legen. Das Geräusch der sich brechenden See in grössere Entfernung hörbar. |
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7 |
Hohe See |
Mässig
hohe Wellenberge mit Kämmen von beträchtlicher Länge. Von den Kannten
der Kämme beginnt Gischt abzuwehen. Der Schaum legt sich in ausgeprägten
Streifen in die Windrichtung. |
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8 |
Sehr hohe See |
Hohe Wellenberge mit langen, überbrechenden Kämmen, See weiss durch Schaum. Schweres, stossartiges Rollen der See. Sicht durch Gischt stark beeinträchtigt. |
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9 |
Aussergewöhnlich schwere See |
Aussergewöhnlich hohe Wellenberge. See völlig weiss. Luft mit Schaum und Gischt ausgefüllt. Jede Fernsicht hört auf. Rollen der See wird zumm Getöse. |
| Wenden |
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Wenden
heisst, mit dem Bug durch den Wind drehen (über Stag gehen),
Grundsätzlich wird nach dem Manöver, auf der neuen Windseite, wieder der gleiche Kurs eingenommen. Ist das Manöver mit einem Kurswechsel verbunden, muss das entsprechende Kommando gegeben werden.
Einfache Wende aus Kurs (hart) am Wind |
| Halsen und Schiften |
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Halsen heisst, mit dem Heck durch den
Wind drehen, also zuerst abfallen, dann wieder anluven. Die Halse ist
kontrolliert zu fahren. Grundsätzlich wird nach dem Manöver, auf der Windseite,
wieder der gleiche Kurs eingenommen. Ist das
Manöver mit einem Kurswechsel verbunden, muss das entsprechende Kommando
gegeben werden. Schiften ist eine Halse auf Kurs vor dem Wind, wobei lediglich die Segelstellung gewechselt wird. Damit kann eine leichte Winddrehung aufgefangen, ein Manöver vorbereitet oder Wegrecht erlangt werden (durch Wechsel der Windseite)
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| Beidrehen / Beiliegend |
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Mit Hilfe des Beidrehens ist es möglich, ein Boot unter Segel in eine ruhige, stabile Lage zu bringen, ohne dass es festgemacht ist oder vor Anker Liegt. Ein beigedrehtes Boot liegt etwas parallel zu den Wellenkämmen, der Widerstand ist (etwas vorlicher als) querab, Das beiliegende Boot treibt langsam nach Lee, wobei hauptsächlich Windstärke und Lateralkraft des Bootes die Driftgeschwindigkeit und die Driftrichtung bestimmen. Bei dichtgeholtem Grosssegel macht das Boot etwas Fahrt voraus. Abhängig vom Bootstyp kann das Verhalten beim Beiliegen sehr unterschiedlich sein.
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Anwendungsmöglichkeiten Alle Segler müssen das Beidrehen beherrschen, da es vielseitig anwendbar ist, Beispiel:
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Grundtechnik Beim Beidrehen fährt man eine Wende, bei der die Fock stehen bleibt. Nach der Drehung durch den Wind Grossschot ausfieren. Sobald das Boot keine Fahrt mehr macht, wird die Pinne ins Lee gelegt (Steuert nach Luv gedreht). Die Wirkung von backstehender Fock (Bug dreht vom Wind weg) und Pinne in Lee (anluven) heben sich nahezu auf. Das Beidrehen kann, mit entsprechender Schotführung, aus jedem Kurs ausgeführt werden. Vorteilhaft liegt das Boot nach dem Beidrehmanöver auf Backbordbug (Vortrittsregelung) |
Kommando Klar
zum Beidrehen (klar) ich
drehe bei (Schoten dicht) Fock
bleibt belegt Grossschot
fieren Pinne ins Lee (Ruder ins Luv)
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| An- und Ablegemanöver |
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Ablegen mit
Muring:
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Rückwärts anlegen mit
Muring:
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Seitlich anlegen mit ablandigem Wind:
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Seitlich ablegen ohne Wind und engen
Platzverhältnissen:
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![]() |
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Seitlich anlegen ohne Wind:
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Seitlich ablegen mit auflandigem Wind (Eindampfen in die Spring)
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![]() |
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Seitlich anlegen mit auflandigem
Wind:
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| Ankermanöver |
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Anker setzen |
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Ankertyp |
Der Danforrth / Pflugscharanker ist der häufig verwendeten Anker für Yachten.
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Ankergeschirr |
Anker, Ankerkette, Ankerdrossen mit oder ohne Kettenvorlauf, eventuell Ankerboje und Ankergewicht (Reitgewicht)
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Ankerplatz |
Der Ankerplatz sollte möglichst geschützt vor Wellen und Wind. Im Lee der Küste / des Ufers
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Ankergrund |
Der
Ankergrund der nautischen Literatur oder Seekarten zu entnehmen. Auch
durch genaues Beobachten des Wassers (Färbung) oder Rückstände am
aufgehobenen Anker feststellen: Schlick, Sand, Lehm, mit Steinen
durchsetzt. Felsen, Bewuchs (Seegras, Tang usw.)
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Wassertiefe |
Geeignete Wassertiefe ist ca. 5mAuf Seekarte ersichtlich. Durch Loten feststellen: meist Handlot, Echolot auf Yachten.
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Schwojkreis |
Ein Schiff vor Anker muss um 360° drehen können.Im Schwojkreis dürfen keine Untiefen und anderesschwojende Schiffe liegen.
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Länge der Kette oder Trosse |
(siehe Abbildung) |
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Die
letzten Meter der Kette oder Trosse vor dem Anker müssen horizontal auf
dem Seegrund liegen. Hält ein Anker nicht, ist meist zu wenig Kette oder
Trosse gesteckt worden, Bei kurzer Kette kann der Ankerschaft durch
Schwell oder aufkommenden Wind angehoben werden: Anker bricht aus und
beginnt zu schlieren.
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Vorgehen
unter Segel:
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Vorgehen
unter Motor:
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Anker bergen:
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| Festmachen an der Boje |
1. Die Boje gegen den Wind langsam anfahren .* 2. Sobald der "Fänger" die Boje mit dem Bootshaken gefangen hat, aufstoppen. ** 3. Eine Hilfsleine an oberen Ring der Boje befestigen, um das Boot erstmal zu sichern. 4.
Nun werden die beiden Festmacher nacheinander durch den unteren
Ring der Boje gezogen. Die Hilfsleine wird dann nicht mehr benötigt. Die Festmacher so lang wählen, dass das Boot mindestens 3,5m Abstand zur Boje hat. Immer am unteren Ring der Boje festmachen! *** |
| Stromverbrauch |
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Um den Stromverbrauch pro Tag ausrechnen
zu können, müssen wir uns lediglich überlegen, wie viele Stunden der
jeweilige Verbraucher in Betrieb ist. Wenn wir das nicht berücksichtigen
und nur die obige Tabelle zugrunde legen würden, ergäbe sich ein ganz
falsches Bild. Demnach ist beispielsweise der Anlasser mit 200 Ampere der
König. Aber wie lange benötigen wir den Anlasser denn auch? Wenn die
Maschine in Ordnung ist, höchstens zehn Sekunden, in denen er dann aber
auch tatsächlich 200 Ampere zieht. 200 Ampere auf zehn Sekunden
umgerechnet ergibt etwas mehr als 0,5 Ah. Umgekehrt bringt es das kleine
Ladegerät für den Taschenrechner, das zwölf Stunden lang die
Rechnerbatterien
mit 0,2 A belastet, auf immerhin 2,5 Ah, also auf das über Fünffache der
Batteriekapazität. Daran erkennt man, daß
Langzeitverbraucher am meisten ins Gewicht fallen. Die Seitenlichter
einer größeren Yacht, also Rot und Grün und das Hecklicht benötigen
zusammen rund 6 A. Brennen sie zehn Stunden pro Nacht, ist unsere Batterie
um 60 Ah ärmer. Das ist der Grund, warum kaum eine Blauwasseryacht auf
den einsamen Weltmeeren nachts die vorgeschriebenen Lichter führt. Am schlimmsten aber sieht es mit dem elektrischen Kompressor-Kühlschrank aus. Um die Kühltemperatur zu halten, muß er rund um die Uhr laufen. Bei dem benötigten Strom von durchschnittlich 5 A ist schon berücksichtigt, daß sein Thermostat ab und zu mal den Motor abschaltet. Für 24 Stunden machen das dann nach Adam Riese 120 Ah aus. Aber auch elektrische Kühlschränke neuester Bauart kommen im praktischen - tropischen - Bordbetrieb auf 60 Ah/24 Stunden. (Vielleicht holen wir zu Hause das nächste Bier mit mehr Ehrfurcht aus dem Kühlschrank!)
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Das Hauptproblem bei der Bordelektrik: die BatterienUnd damit sind wir wieder
bei dem großen Dilemma mit unseren Batterien. Die üblichen
Lichtmaschinen bringen spielend den Strom, der anfällt. 35 und 55 Ampere
sind die üblichen Yachtgrößen. Aber hierzu muß eben die Maschine
laufen. Nachdem wir sie sicher nicht 24 Stunden lärmen lassen wollen, um
unseren Kühlschrank kaltzuhalten, sondern möglichst kurzfristig, sind
wir auf die Batterien als Stromspeicher angewiesen. Aus einem Tank kann man
nicht mehr herausholen, als drinnen ist. Das ist so logisch, daß man es
kaum zu schreiben wagt, aber viele Yachties scheinen das nicht zu berücksichtigen.
Man kann das immer wieder erleben, wenn ein Küstensegler sich entschließt,
auf große Fahrt zu gehen. Gedankenlos geht er mit seinen elektrischen
Verbrauchern um, läßt sogar mal das Licht unnötigerweise brennen und
wundert sich dann, wenn die Batterie nichts mehr von sich gibt. Bis dahin
hatte er das Problem noch nicht, weil er ja jeden Morgen und Abend im
Hafen herummotort ist und dabei die Batterien geladen hat. Nun glaubt er
meistens, mit seiner elektrischen Anlage stimme was nicht („Vielleicht
ist die Lichtmaschine kaputt?"). Wir brauchen also zur
Sicherheit so große Batterien, daß sie den Strombedarf von mehreren
Tagen liefern können und daß die Maschine den verbrauchten Strom in möglichst
kurzer Zeit einfüllen kann. Erinnern Sie sich? Unser Stromtank hat nicht
nur den Nachteil, daß er sehr schwer ist, er verfügt auch über so dünne
Leitungen, daß Strom nur ganz langsam einfließen kann. Eine Faustregel
besagt, daß jede Batterie gleich welcher Größe zehn Stunden Ladezeit
braucht, um von „leer" auf „voll" zu kommen. Das heißt, wenn eine Batterie von 240
Ah in zehn Stunden geladen werden kann, müssen ihr zehn Stunden lang 24
Ampere (in der Praxis sind es mehr) zugeführt werden. Oder eine Batterie
von 120 Ah, die ebenfalls zehn Stunden zum Aufladen benötigt, kann
durchschnittlich jede Stunde 12 Ampere aufnehmen. Wenn ich also beispielsweise 24 Ah verbraucht habe, muß der Diesel eine Stunde laufen, um meine 240-Ah-Batterien nachzufüllen, oder er muß zwei Stunden laufen, um die gleiche Strommenge in einer halb so großen 120-Ah-Batterie unterzubringen. Daraus folgt als wichtigste Erkenntnis für die elektrische Anlage einer Blauwasseryacht:
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Das Geheimnis jeder guten
Bordelektrik ist deshalb eine große, ja größtmögliche Batteriekapazität.
Natürlich sind vom Gewicht und der Größe her gewisse Grenzen gesetzt.
Außerdem sind Batterien teuer und halten nur eine bestimmte Zeit, so daß
wir nach einem vernünftigen Kompromiß suchen müssen, und der sieht nach
meiner Erfahrung so aus: Eine
Gefahr für unsere Dieselmotoren ist die Korrosion im Verbrennungsraum.
Sie kann sich aber nicht ausbreiten, wenn die Maschine häufig benutzt
wird. Es schadet dem Diesel mehr, wenn er nur von Zeit zu Zeit benutzt
wird, als wenn er jeden Tag oder alle zwei oder drei Tage durchgedreht
wird. Warum also nicht das für die Maschine Notwendige (öfters mal
laufenlassen) mit dem Nützlichen (Laden der Batterien) verbinden? Wenn wir unseren täglichen Stromverbrauch schätzen, kommen wir automatisch auf die wünschenswerte Batteriekapazität. Werden keine stromfressenden Dauerverbraucher wie ein elektrischer Kühlschrank betrieben, so benötigt man Energiebewußtsein vorausgesetzt ungefähr 15 h am Tag. Wollen wir die Maschine täglich eine Stunde laufen lassen (damit müssen wir uns eben abfinden), so brauchen wir eine Batterie von mindestens 150 Ah, den Ladefaktor von 0,8 nicht mitgerechnet (dann ----> 187,5 Ah). Wenn wir die Maschine alle drei Tage eine Stunde lang laufen lassen wollen, muß unser Stromtank 450 Ah groß sein. Auch auf einem Segelschiff bekommt man außer dem Vortrieb unter Segeln nichts geschenkt! Oder doch? |
| 12V-Verbraucher |
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Die folgende Tabelle nennt für verschiedene Geräte an Bord den ungefähren Stromverbrauch, der bei den meisten Geräten jedoch, je nach Marke, leicht varieren kann. Die Werte sind also nur Anhaltspunkte.
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| Verbraucher | Leistung in Watt | Strom in Ampere/h |
| Für die Navigation | ||
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Radar |
120 |
10 |
|
GPS |
18 |
1.5 |
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Fernkompass |
12 |
1 |
|
Echolot |
3.5 |
0.5 |
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Kompassbeleuchtung |
3.6 |
0.3 |
|
Windrichtungsanzeige |
3.6 |
0.3 |
|
Logge |
3.6 |
0.3 |
| Für die Kommunikation | ||
| KW/GW-Sender (Senden) | 480 | 40 |
| KW/GW-Sender (Empfang) | 24 | 2 |
| Amateursender (Senden) | 120 | 10 |
| Amateursender (Empfang) | 12 | 1 |
| UKW-Sender (Senden) | 60 | 5 |
| UKW-Sender (Empfang) | 12 | 1 |
| Bordempfänger | 8.4 | 0.7 |
| Für die Yacht als Fahrzeug | ||
| Anlasse | 2´400 | 200 |
| Bugstrahler | 1´200 | 100 |
| Ankerwinde | 960 | 80 |
| Suchscheinwerfer | 72 | 6 |
| Seitenlichter | 60 | 5 |
| Salinglicht (Decklicht) | 36 | 3 |
| Instrumentenbeleuchtung | 24 | 2 |
| Dampferlicht | 24 | 2 |
| Dreifarbige Laterne | 24 | 2 |
| Elektrische Selbststeueranlage | 24 | 2 |
| Hecklicht | 18 | 1.5 |
| Ankerlicht | 12 | 1 |
| Für die Yacht als Lebensraum | ||
| Bilgepumpe | 96 | 8 |
| Schmutzwasserpumpe | 96 | 8 |
| Toilettenpumpe | 96 | 8 |
| Kühlschrank | 60 | 5 |
| Bohrmaschine | 60 | 5 |
| Druckwasseranlage | 24 | 2 |
| Leuchtstofflampe (gross) | 14.4 | 1.2 |
| CD-Rekorder (Bord-HiFi-Anlage | 12 | 1 |
| Leselampe | 9.6 | 0.8 |
| Leuchtstofflampe (klein) | 8.4 | 0.7 |
| Gasschnüffler | 2.4 | 0.2 |
| Ladegerät für Handy | 2.4 | 0.2 |
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| Winsche |
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Beim Umgang mit Wischen kann man sich die Hände schwer verletzen.
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Sehr wichtig! So muss die Schot gefiert werden, um auszuschliessen, dass man sich die Finger verletzt. |